Lisan 7

Autoren:

Amin, Mustafa

Jahr Publikation:

(2009)

Kurzbiographie:

Mustafa Amin (1913-1997), lebte in Kairo und war für mehrere Jahrzehnte einer der bekanntesten Journalisten und Kolumnisten im Nahen Osten. 1935 begann er, Jura zu studieren und setzte das Studium in den USA an der Universität Georgetown fort, wo er 1938 in den Fächern Politikwissenschaft, Wirtschaft und Journalismus mit dem Master abschloss. Während des Studiums arbeitete er als freier Redakteur bei der ägyptischen Zeitung »Al-Masri«. Als Gründer der ägyptischen Wochenzeitung »Akhbar El Yom« (1944) gilt er zusammen mit seinem Zwillingsbruder als einer der Väter des modernen arabischen Journalismus. Angelehnt an den Stil der amerikanischen Sonntagszeitungen erreichte die Zeitung eine große Verbreitung. Vier Jahre später starteten die beiden Brüder die Tageszeitung Al-Akhbar, die ebenfalls für über 50 Jahre eine hohe Auflage hatte. Mustafa Amin wurde mehrere Male verhaftet, allein 26mal im Jahr 1951. 1965 wurde er erneut verhaftet (ihm wurde vorgeworfen, mit dem amerikanischen Geheimdienst CIA zu kollaborieren). Am 21. August 1966 wurde er zu Zwangsarbeit verurteilt. 1974 wurde er von Anwar Sadat begnadigt. Er wurde noch im selben Jahr zum Chefredakteur von »Akhbar El-Yom« befördert. Mustafa Amin hat mehrere literarische und journalistische Publikationen hinterlassen. Seine Erfahrungen im Gefängnis beschrieb er in neun Büchern, zwei davon waren Romane: »Seine Majestät die Liebe« und »Seine Majestät im Gefängnis«. Sein Roman »Das erste Jahr der Liebe« wurde verfilmt, seine Romane »Nein« und »Fräulein K.« wurden zuerst als Radio-Serien gesendet und danach zu Filmserien verarbeitet. Außerdem verfasste er die Drehbücher zu den Filmen »Der Star der Massen« und »Fatima«. Sein erstes Werk jedoch war sein Buch »Lachendes Amerika« aus dem Jahr 1943. Die ersten drei Auflagen waren innerhalb von nur zwei Monaten vergriffen.

Bemerkungen:

Lisan 7 (Frühling 2009), Auszüge aus »Lachendes Amerika«