Das Meer gehörte einst mir - Ahmad Rashid Thani


Jeden Morgen

Ich liege,
ich,
der Körper und
die Stadt,
damit eine Blume
meine Rippe durchbohrt

Zweifellos begehe ich Verrat

Ich sehe mich
und ich sehe meinen Rücken,
der mir folgt
Ich winde ihn um meinen Kopf
und suche das Zimmer auf,
um mich zum Schreiben
zu verführen

Wer schreit wie ich
in die Brunnen,
doch wird selbst von der Wüste
nicht gehört,
wer versenkt wie ich seine Gesichter
in den Sumpf des Papiers,
um für das Gras
reine Seelen zu weben?

Gesegnet wurde ich
Mein Rücken schlendert mit mir umher,
damit ich ihn
jeden Morgen
mit einer Hoffnung ersteche

Blatt 5

Der Himmel, der ihn seiner Kindheit beraubte,
wird ihm nichts mehr wegnehmen
Nicht die Erde, die seine Schritte verwischte,
und nicht diesen Tisch, an den er sich gesetzt hatte,
um die Wolken zu beschreiben
und auszuradieren

Diese Wolke passt zu diesem Himmel
und jene passt nicht

Diese Wolke ist ein Trugbild
und jene gehört dem Brunnen

Dann sah er, dass alle Wolken
vom selben Schlag waren

Eine leichte Wolke,
eine schwere Wolke,
eine vorbeiziehende Wolke
und eine Wolke, die ins Meer fällt