Lisan Verlag
Dr. Hassan Hammad
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| Alltag in Palästina |
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| Wir freuen uns, die palästinensische Autorin Liana Badr aus Ramallah an der BuchBasel 2010 begrüßen zu dürfen. Sie liest die Kurzgeschichte Der Schmetterling, veröffentlicht im LISAN Magazin 9/ 2010. Neben Liana Badr nimmt Sybille Oetliker, Autorin des Buches Standhaft, rechtlos. Frauen im besetzten Palästina, das 2010 im eFeF-Verlag erschienen ist, an der Veranstaltung teil. Hartmut Fähndrich übersetzt und moderiert die Diskussion.
Freitag 12.11. 2010, |
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| Die Autorin und Filmemacherin Liana Badr wurde 1951 in Jerusalem geboren. Ihre Familie wurde 1967 aus Jericho vertrieben. Badr studierte in Amman und Beirut Psychologie und Philosophie und arbeitete anschließend als Sozialarbeiterin in palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon sowie als Journalistin. 1994 kehrte sie nach Palästina zurück und arbeitet seit 1995 im Kulturministerium in Ramallah in wechselnden Funktionen. Sie war Redakteurin bei verschiednen palästinensischen Zeitungen und Zeitschriften, ist Verfasserin von 3 Romanen, 5 Kurzgeschichtensammlungen, 2 Lyrikbänden und zahlreichen Kinderbüchern. Einige ihrer Bücher wurden u.a. ins Englische, Französische und Holländische übersetzt. Im Mittelpunkt ihrer Werke stehen die täglichen Leiden der palästinensischen Bevölkerung, das Leben im Exil und der Alltag unter der israelischen Besatzung. Badr wehrt sich jedoch gegen eine Reduktion der palästinensischen Literatur auf das Politische. Literarische Qualität und eine mehrschichtige Lesart ihrer Werke sind ihr ein zentrales Anliegen. Liana Badr ist zudem Verfasserin von Drehbüchern und hat eigene Filme im Bereich Dokumentar- und Spielfilm realisiert. Ihre Filme wurden mehrfach ausgezeichnet und an Filmfestivals in Ägypten, Tunesien, Italien und der Slowakei gezeigt. |
| EMIRATE LITERARISCH LISAN, artlink, Büro für Kulturkooperation, Bern, Kleines Literaturhaus Basel und Vorstadttheater Basel laden ein: ![]() |
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Emirate – literarisch Muhammad Hassan Ahmad Nasser al-Dhahiri Nujoum al-Ghanim Mittwoch 22. Okt. 2008, 18:30 Uhr Donnerstag 23. Okt. 2008, 19:00 Uhr Freitag 24. Okt. 2008, 20:00 Uhr |
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| Tenbak von Muhammad Hassan Ahmad In einer bergigen Gegend in den Emiraten leben zwei Freunde in den Zwanzigern. Einer ist hellhäutig und verkauft Tabak, der Andere hat dunkle Haut und verkauft Kohle. Im Film werden drei Erzähl- und Zeitebenen miteinander verknüpft. Erstens eine alte, etwas im Dunkeln bleibende Geschichte, die den Rahmen für das Geschehen liefert. Zweitens die Geschichte der beiden Freunde, die für die Gegenwart steht und in der es um die Problematik des Rassismus im Spannungsfeld zwischen Zuneigung und Überforderung geht. Zuletzt die zwei Jungen, die die Kontinuität der Zeit symbolisieren, eine wiederkehrende Geschichte, ohne Ende. |
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| Bint Mariam von Muhammad Hassan Ahmad Mit jedem Regentropfen entsteht eine Geschichte von Bint Mariam, (Mariams Tochter). Bint Mariam ist eine junge Frau, die nach dem Tod ihres 60-jährigen Ehemannes sich auf den Weg macht und Menschen begegnet, die Trauer und Stille in sich tragen. Und wir erfahren, dass in jedem Haus und jeder Gasse vielleicht eine Frau lebt, die Bint Mariam ähnlich ist. |
| Thread after Thread von Maisun Saqr Maisun Saqr wurde 1958 in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren. Sie studierte Politikwissenschaft in Kairo, wo sie die Jahre zwischen 1964 und 1989 verbrachte und wieder seit 1995 lebt. Von 1989 bis 1995 war sie Leiterin der Abteilung Bildung des Kulturzentrums in Abu Dhabi, danach leitete sie die Abteilung Kunst und heute das Ressort Publikation. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie bildende Künstlerin. |
| »Ich heiße Salma« Fadia Faqir liest im Vorstadttheater Basel St. Albans-Vorstadt 12 Freitag, 6. Juni 2008, 20 Uhr Reservation: 061 272 23 43 Eintritt: CHF 15, 00 |
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| Wir freuen uns sehr, die britisch-jordanische Autorin Fadia Faqir aus Newcastle am Freitag, 6. Juni im Vorstadttheater Basel begrüßen zu dürfen. Sie wird verschiedene Textpassagen aus ihrem jüngsten Roman »My Name is Salma« vortragen. Cora Josting, Übersetzerin der Textauszüge Fadia Faqirs, kommt aus Berlin und stellt die Autorin vor, liest die deutsche Übersetzung und führt durch den Abend. Über den Roman »Ich heiße Salma« Fadia Faqir sagt über ihr Schreiben folgendes: »I write to bear witness and do justice. I also write to ward off fear, to exorcise it. Writing is a futile attempt to empower myself. The journey was and still is long, hard with no arrivals, but it is also rewarding and full of little surprises. Recollections in disquietude rather than tranquility. A jasmine tree in a hostile garden. Torture chambers and tunnels in the Arab world. Racism and misrepresentation in the West. Wir danken dem Fachausschuss Literatur des Kantons Basel-Stadt /Basel-Land für die Unterstützung dieser Veranstaltung. |
| »Kennedy-Park« Ein literarischer Abend mit Suleman Taufiq im Vorstadttheater Basel St. Albans-Vorstadt 12 Montag, 19. Mai 2008, 20 Uhr Reservation: 061 272 23 43 Eintritt: CHF 15, 00 |
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| Suleman Taufiq, geboren 1953 in Beirut, kam 1971 mit 18 Jahren bereits nach Deutschland, um Philosophie und Komparatistik zu studieren. Er lebt heute in Aachen und engagiert sich beruflich sehr vielseitig. Suleman Taufiq setzt sich unermüdlich für die Vermittlung zwischen der arabischen und der europäischen Kultur ein. Dies vor allem im Bereich der Literatur als Übersetzer von arabischer Lyrik und Erzählungen in die deutsche Sprache aber auch umgekehrt von deutscher Lyrik ins Arabische. Er ist Herausgeber vieler Veröffentlichungen: u.a. wurden von ihm 2004 bei dtv die Anthologien »Frauen in der arabischen Welt«, »Arabische Erzählungen« und »Neue Arabische Lyrik« übersetzt und herausgegeben. Mit dem Buch »Oh wie schön ist Fliegen« wendet er sich auch an Kinder. Außerdem arbeitet er für mehrere Sendeanstalten des Hörfunks: Für den WDR zum Beispiel war er an der Konzeption und Produktion des Features »Café Oriental«, in dem die lebendige Kaffeehaus-Kultur in verschiedenen orientalischen Städten in Hörbeispielen vorgestellt wird, beteiligt.
Suleman Taufiq ist zudem auch als Schriftsteller tätig. Er ist ein Autor, der sich in beiden Welten bewegt, der deutschen wie der arabischen. Er ist einer der wichtigsten fremdsprachigen Autoren in Deutschland, die auf Deutsch schreiben. Im Lisan Verlag erschien 2005 der Prosaband »Warten«. Suleman Taufiqs Erzählfiguren befinden sich als Fremde mitten im deutschen Alltag. In leichtem Ton, aber auch mit einer Prise Melancholie beschreibt er, wie sie in die Widersprüche zwischen den zwei Kulturen geraten, enttäuscht und unzufrieden oder einfach einsam sind. Ihre von zu Hause mitgebrachten Wünsche, Werte- und Pflichtvorstellungen kollidieren ständig mit den Anforderungen, die die neue Gesellschaft an sie stellt. Suleman Taufiq zeigt auf, wie unveränderbar geglaubte Identität heute mehr und mehr zu einer Illusion wird. In einigen Geschichten können wir den Reflexionen des Autors persönlich folgen. In Erinnerungen, Beobachtungen und Fantasien kommentiert er die erlebte Differenz zwischen »hier und dort«. Jedoch sind diese Essays auch eine Art Liebeserklärung an die Fremde, die im Laufe der Zeit immer vertrauter wird. Humorvoll erzählt er, wie sich in ihm allmählich heimische Gefühle entwickeln. |
| DIE TAUSENDUNDZWEITE NACHT Orientwoche in Winterthur 13.-18. Mai 2008 |
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Am Sonntag, den 18. Mai finden in Zusammenarbeit mit dem Lisan Verlag und u.a. mit Autoren des Verlags das Lyrikfenster und der Geschichtenbazar im Foyer des Theaters Winterthur statt.
15.00 Uhr Lyrikfenster 17.00 Uhr Improvisierte Geschichten 19.00 Uhr Geschichtenbazar zum Thema 'Orient'. Die Orientwoche ist ein Beitrag zum Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs 2008 Mehr über die ganze Veranstaltungswoche erfahren Sie unter www.orientwoche.ch |
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VERANSTALTUNGEN 2007
Lisan 4 Lesetour mit den Autorinnen und Autoren Fawzia Assaad, Bouthaïna Azami-Tawil und Gamil Atiya Ibrahim 14. Dezember Lisan 4 Lesetour mit den Autorinnen und Autoren Diana Haddad, Rafik Ben Salah, Gamil Atiya Ibrahim 30. November 2007 Lisan 4 Lesetour mit den Autorinnen und Autoren Fawzia Assaad, Bouthaïna Azami-Tawil und Gamil Atiya Ibrahim 27. November 2007 Lisan 4 Lesetour mit den Autorinnen und Autoren Challat Ahmed und Mohammad Kenzi 5. November. 2007 Ein Platz für einen Dschinn 29.Januar 2007 VERANSTALTUNGEN 2006 Lisan Verlag und DAAD Kairo laden zum Erscheinen von Lisan Magazin 2 mit Schwerpunkt »Kairo« zu einer Lesung mit den Autorinnen und Autoren Mansura Ezz al-Din, Khairi Schalabi, Gihan Omer und Ahmad al-Shahawi ein 6. Dezember 2006 |