Lisan Verlag
Dr. Hassan Hammad
Wasgenring 29
4055 Basel/Switzerland
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![]() Das Meer gehörte einst mir Ahmad Rashid Thani Aus dem Arabischen von Suleman Taufiq Lisan Verlag, Basel 2010 Breitklappenbroschur, 120 Seiten CHF 19, 80/EUR 13, 00 ISBN 978-3-905950-06-9 |
Auch hier in Khorfakkan |
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![]() Der Husten, der dem Lachen folgt Adel Khozam Aus dem Arabischen von Abdellatif Aghsain Lisan Verlag, Basel 2010 Breitklappenbroschur, 120 Seiten CHF 19, 80/EUR 13, 00 ISBN 978-3-905950-07-6 |
Die Worte spielen mit der Bedeutung |
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![]() Der schwarze Punkt in meiner Tasche Lamees Faris al-Marzuqi Aus dem Arabischen von Leslie Tramontini Lisan Verlag, Basel 2010 Breitklappenbroschur, 72 Seiten CHF 19, 80/EUR 13, 00 ISBN 978-3-905950-09-0 |
Irgendetwas ist erloschen |
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![]() Ich tauge nicht für die Liebe Mohammad al-Mazru’i Aus dem Arabischen von Abdellatif Aghsain, Andreas Herdt und Stephan Milich Lisan Verlag, Basel 2010 Breitklappenbroschur, 96 Seiten CHF 19, 80/EUR 13, 00 ISBN 978-3-905950-08-3 |
Wenn du schreien möchtest, |
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![]() Damit ich abreisen kann Joumana Haddad Aus dem Arabischen von Suleman Taufiq Lisan Verlag, Basel 2006 Taschenbuch 64 Seiten CHF 16, 00/EUR 10, 00 ISBN 978-3-9522952-3-6 Autorin Leseprobe Bestellen |
Damit ich abreisen kann Joumana Haadad
Die Libanesin Joumana Haddad gehört zu der Generation junger Dichterinnen, die sich tradierten Formen der arabischen Poesie und Stilkunst widersetzen und sich einer aktuellen Sprache bedienen. Mit Damit ich abreisen kann liegt erstmals eine Gedichtesammlung der Autorin in deutscher Übersetzung vor. Haddads Interesse gilt den verschiedenen Facetten weiblichen Begehrens. Mit gebrochenem Pathos und Ironie führt sie den Leser durch ihre Gedanken- und Empfindungswelt. |
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![]() Dinge, die andere nicht sehen 20 Lyrikerinnen aus dem arabischen Raum Eine Anthologie Ausgewählt und übertragen von Suleman Taufiq Lisan Verlag, Basel 2006 Taschenbuch 112 Seiten CHF 21, 00/EUR 14, 00 ISBN 978-3-9522952-5-0 Leseprobe Bestellen |
Lyrikerinnenanthologie
Die hier erstmals ins Deutsche übersetzten Gedichte von jungen Lyrikerinnen aus dem arabischen Raum eröffnen einen Einblick in das vielseitige Schaffen einer neuen Frauengeneration. Während viele arabische Dichter noch immer am Sprachduktus des achten Jahrhunderts Gefallen finden, haben sich ihre arabischen Kolleginnen von den Konventionen gelöst. Mit neuartigen Sprachschöpfungen zeigen sie, dass sie mit den tradierten Stilformen nicht mehr das ausdrücken können, was sie in der Gegenwart erfahren. Darüber hinaus brechen sie nicht nur die gängigen Normen der Stilkunst, sondern widmen sich auch inhaltlich bisher unbeschrittenem Neuland. |
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![]() Ich werde die Dinge bei ihrem Namen nennen Rachid al-Daïf Ausgewählt, ins Deutsche übersetzt und mit einem Vorwort von Leslie Tramontini. Lisan Verlag, Basel 2008 96 Seiten CHF 18, 00/EUR 12, 00 ISBN 978-3-9523370-0-4 escheint im April 2008 |
Ich werde die Dinge bei ihrem Namen nennen Rachid al-Daïfs Prosadichtung Auch wenn auf seiner Homepage wenig auf sein poetisches Schaffen hindeutet und seine Gedichtbände nur kommentarlos aufgelistet sind, so zeigt doch die Neuauflage seiner »poetischen Werke« in einem Band (Beirut 2007), dass Daïf diese als prägend und bestimmend für sein weiteres Schreiben anerkennt. Denn seine Romane können durchaus als formale Fortführung der in der Dichtung bereits sichtbaren Experimente mit der Sprache, die den neuen Bedürfnissen angepasst werden muss, gelesen werden. Seine Gedichte, die – wie er selbst sagt – eher Meditationen und Reflexionen sind und in Form kurzer, zum Teil extrem kurzer, Statements gegossen sind, zeichnen sich durch dieselbe lakonische Ironie aus, die auch seine Romane durchzieht. Aber in Form dieser kurzen prägnanten Texte erhalten seine Einsichten in die Unvermeidlichkeit, Dinge bei ihrem Namen zu nennen und das Entsetzliche des Bürgerkriegs zu artikulieren, formulieren, und letztendlich sich selbst gegenüber einzugestehen, eine neue Dringlichkeit, die jedem Leser das Gefühl vermittelt, den Menschen Daïf ganz authentisch sprechen zu hören. Sein Gefühl, in einer zersplitterten Gesellschaft zu leben und in einer Heimat, die sich in ihre Bestandteile aufzulösen scheint, überträgt sich hautnah auf den Leser; die Bedrohung, die er – vor allem in seinem ersten Gedichtband – empfindet, ist eine existenzielle. Es sind die kleinen, alltäglichen Dinge, die – vor allem in Kriegszeiten – Normalität und Sicherheit suggerieren und Hoffnung in sich bergen: »Wenn es zum ersten Mal nach dem Sommer regnet, wird meine Seele ruhig angesichts der Ordnung der Jahreszeiten.« |
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